INFORMATIONEN ZU ANGSTHUNDEN

 

Umgang - Adoption - Pflegestelle

 

 

Tierschutzhunde, ob aus Deutschland oder dem Ausland, haben IMMER eine kürzere oder längere Vergangenheit, die wir nicht kennen und wahrscheinlich nicht einmal einschätzen können.

Kommt ein Tier in eine neue Umgebung, dann ist es - egal wie es veranlagt ist - immer erst einmal skeptisch, verschüchtert oder sogar ängstlich. 

Das heißt, mit unterschiedlicher Dauer haben wir zunächst ein Tier, dass

  • eventuell welpenähnlich, 
  • nicht (!) stubenrein ist,
  • ängstlich in einer Ecke sitzt,
  • sich nicht traut durch ein Treppenhaus zu gehen, 
  • keine Leine kennt
  • usw.

 

Diese Tiere sind IMMER ein Stück weit ein "Überraschungsei".

Wie das Tier sich verhält, wie lange einzelne Entwicklungen dauern, wie es sich entwickelt - all dies kann niemand im Vorfeld sagen. 

Wichtig ist immer zu beachten aus welchem Lebensbereichen die Tiere kommen.

Hunde aus Zwinger- oder ähnlichem Leben, sind es nicht anders gewohnt als sich da zu erleichtern, wo sie auch leben. Und dies auch nur, wenn sie gerade in diesem Moment das Gefühl haben einigermaßen sicher zu sein.

 

Hunde von der Straße können sehr große Angst vor allen Menschen, meist insbesondere vor Männern, haben - hier gibt es viele weitere Faktoren.

 

Eines ist sicher: viele von ihnen kennen nichts von unserer Welt. Tausend neue Gerüche und Geräusche, eine unbekannte Umgebung, fremde (oder überhaupt) Menschen, das alles ist für sie neu. 

 

Noch intensiver ist dies bei einem Tier mit Ängstlichkeit oder gar Angst. 

 

 

Alleine und Freilaufend

 

Immer wieder liest man von entlaufenden Hunden, die sich wegen ihrer Scheu nicht einfangen lassen.Die Bandbreite der Gründe sich nicht einfangen zu lassen ist groß und von Tier zu Tier unterschiedlich:

 

von Skepsis über Ängstlichkeit bis hin zu Angst oder gar Panik - einen solchen Hund erkennt man sehr schnell.

 

Sobald sich ein Mensch solch einem Tier nähert, wird es mehr oder weniger panisch vor diesem weg laufen. Vielleicht immer nur wenige Meter, vielleicht auch ganz weg, vielleicht langsam trabend, vielleicht aber auch in einem panischen Spurt.

 

Bitte auf KEINEN Fall frei laufenden Hunden, die den Anschein von Scheu zeigen, versuchen sich aktiv zu nähern!

 

Ruhige Bewegungen, beruhigendes Ansprechen und versuchen sie mit Geduld anzulocken wäre der einzig richtige Weg eines Versuchs. Ein scheues Tier wird auf jeden Fall vor jedem direkten Blickkontakt zurück weichen.

 

*** Das Tier muss, wenn überhaupt, auf euch zugehen !!! ***

 

Wer versucht ein verängstigtes Tier mit Nachlaufen einzufangen, wird es in totale Panik versetzen. Was dann alles möglich ist, kann sich jeder selber ausmalen.

Sofortige Sichtungen mit Datum, Uhrzeit, möglichst genauem Standort und eventueller Bewegungsrichtung sollten auf keinen Fall öffentlich als Kommentar gepostet sondern als Privatnachricht gemeldet werden. 

Die "Sensationslust" ein solches Tier einzufangen oder die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten im Umgang mit solchen Situationen ist leider so groß, dass ein wahrer Tourismus zu solchen Orten ausbricht.

 

Gegebenenfalls muss ein solches Tier fachgerecht angefüttert werden, um es dann mit Sachkenntnissen mittels Lebendfalle zu fangen.

 

Fragt bei Stellen nach, die sich mit solch verängstigten Tieren auskennen.

 

Nur weil Nachbars Fiffi vertrauensselig auf euch zukommt, kommt ein verängstigtes Tier noch lange nicht.

 

 

Bei Interesse an einem der Hunde, die bei dem weiterführenden Link nicht gelistet sind, bitte Kontakt mit uns aufnehmen.

Es werden dringend Gelder für Tierarztkosten, Medikamente, Futter und Unterkunft benötigt - egal, ob im Sommer oder Winter.  Wir würden uns daher sehr über eine kleine oder große Spende freuen. Im Gegenzug versichern wir Ihnen, dass alle Spenden zu 100% an die Tiere gehen. Natürlich ist die Ausstellung einer Spendenquittung möglich.

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