DIE ERSTEN TAGE

Nehmen Sie sich am Anfang viel Zeit. Bis der Hund sich eingelebt hat können einige Tage, aber auch mehrere Wochen oder Monate vergehen. Dies ist mit vom Charakter des Hundes davon abhängig.

 

Laden Sie nicht gleich Besuch ein, sondern sorgen Sie erst dafür, dass der Hund in Ruhe seine neue Umgebung kennenlernen kann.

Es kann sein, dass die Hunde bei ihrer Ankunft schon mal etwas streng riechen. Bitte, baden Sie ihn nicht sofort, sondern warten Sie damit, bis er ein wenig Vertrauen zu Ihnen hat.

 

Hier nun ein paar nützliche Tipps für den Anfang:

Ankunft des Hundes

 

Der Hund wird vermutlich erst alles durchschnüffeln und sich dann, oder gleich ein ruhiges Plätzchen suchen, um sich auch ein Bild über die allgemeine Situation im neuen Umfeld zu verschaffen. Ängstliche Hunde werden sich vermutlich erst einmal zurückziehen und beobachten. Dabei kann es auch vorkommen, dass es nicht der von Ihnen für ihn vorgesehene Platz ist, zwingen Sie ihn nicht dazu, dies wird er später noch verstehen.

Lassen Sie den Hund an diesem ersten Rückzugsort erst einmal gänzlich in Ruhe. Eine Annäherung aus einer erhobenen Position, sprich für den Hund von oben, kann schnell fälschlicherweise von dem Tier als Angriff gedeutet werden.

 

Am Anfang sollten Sie bei der Fütterung ein wenig aufpassen. Füttern Sie lieber in kleinen Portionen und dafür zwei- oder dreimal täglich. Bitte denken Sie daran, dass die Hunde im Ausland nicht immer das beste Futter bekommen haben, daher sollten sie die ersten Wochen protein- und fettarm füttern. Wir empfehlen in der ersten Zeit reines Trockenfutter. Sie ersparen dem Hund dadurch Verdauungsprobleme und Durchfall. Nicht unmittelbar nach dem Füttern toben lassen.

 

Als vertrauensbildende Maßnahme hat sich die Fütterung aus der Hand bewährt.

 

Versuchen Sie möglichst von Anfang an normal mit dem Hund umzugehen, auch, wenn er ängstlich ist. Je mehr man auf seine Angst eingeht, desto mehr verstärkt man sie. Wunder wirkt es wirklich, wenn Sie mit dem Hund viel sprechen. Die menschliche ruhige Stimme tut den Hunden gut und macht vertraut.

 

In den ersten Tagen wird es womöglich passieren, dass ein Hund aus dem Ausland (auch die älteren) nicht direkt stubenrein sind. Sie müssen sich erst einmal orientieren. Da unterscheiden sich die Streuner von den Tierheim-Hunden ein klein wenig. Streuner mussten meist ihr Geschäft da erledigen, wo sie gerade in dem Moment des Bedürfnisses waren. Schimpfen Sie nicht, wenn solch ein Malheur passiert. Beobachten Sie ihn in der Wohnung, dann werden Sie schnell merken, wann er raus möchte. Auch werden Sie bald die Zeiten kennenlernen, denn auch Hunde haben bei solchen Sachen ihre Zeiten. Dies gilt natürlich nicht bei den Welpen! Gehen Sie sofort mit ihm nach draußen. Sollte er dann sein Geschäft draußen erledigen, loben Sie ihn überschwänglich.

 

Insbesondere bei Hündinnen kann es passieren, dass einige Tage vergehen können, bis sie zum ersten Mal draußen urinieren. Es ist also absolut nicht unüblich oder bedenklich, wenn Ihr neuer Hund ein wenig Zeit braucht, bis er sein erstes Geschäft verrichtet. Von ihrem vorherigen Standort im Ausland mussten sie sich stets sicher fühlen, bevor sie sich entleeren konnten. Bei Ihnen ist nun wieder eine ganz neue Situation, die den Hund evtl. verängstigt. Erst wenn er genügend Vertrauen aufbauen konnte, wird er sich zu einem Geschäft hinreißen lassen.

 

Geduld ist hier sehr wichtig.

 

Die meisten Hunde werden weder Halsband noch Leine kennen. Daher ist ein Geschirr (am besten ein Sicherheitsgeschirr) und ein Zugstopp-Halsband, am Anfang auch sicherer. Sie lassen sich darüber schneller und einfacher an alles gewöhnen. Ein Zerren am Halsband und somit am Hals, löst eher Ängste aus und aus einem normalen Geschirr hat ein Hund sich in Sekunden heraus gewunden.

 

Gehen Sie mit dem Hund keinesfalls ohne Leine nach draußen, auch nicht in den eigenen Garten. Manche reagieren panisch auf unbekannte Geräusche. Geben Sie ihm Zeit, alles in Ruhe kennen zu lernen. Trainieren Sie am Anfang auch im Garten mit Schleppleine, bis Sie sicher sind, dass der Hund auf Zuruf zu Ihnen kommt.

 

Fangen Sie mit kurzen Spaziergängen an. Überfordern Sie ihn bitte nicht direkt mit einem Dauerlauf. Die Hunde sind es nicht gewöhnt von Gassigängern ausgeführt zu werden und ihre Muskeln und ihre Kondition muss langsam aufgebaut werden.

 

Es ist angebracht, den Hund mit Namen und Telefonnummer auszustatten. Empfehlenswert sind auch die Tasso-Registrierungsmarken, da der Hund über die Chiperkennung schnell wieder zu Ihnen gebracht werden kann.

 

Was braucht der Hund als erstes:

 

  • Zeit, Ruhe und Geduld
  • Geschirr und Zugstopp-Halsband
  • Leine
  • ggf. Lauf- oder Schleppleine ( bitte KEINE „Flexi-Leinen“)
  • mindestens eine eigene Decke oder ein Körbchen an einem festen Platz zum Rückzug
  • Wassernapf
  • Futternapf
  • Futter (vorzugsweise besonders zu Beginn: Trockenfutter)

 

Der Besuch einer Hundeschule gibt Ihnen und dem Hund schneller ein Gefühl füreinander und stärkt die Bindung.

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